Unsere Labore

Unsere Labore

ANALYTIK & PROBENVORBEREITUNG

In unserer Analytik kommen moderne Chromatographie Systeme von Waters und Agilent zum Einsatz. Hierbei sind alle Waters H-Class UPLC Systeme, neben einem klassischen UV/VIS (PDA) Detektoren, zusätzlich mit eine, QDa-Detektoren (single MS) zur massenspektrometrischen Bestimmung ausgestattet. Die Agilent 1260 HPLC-Systemen inklusive DAD (UV/VIS)-Detektoren komplettieren unser Equipment und sind insbesondere für Routinemethoden im QC-Bereich sehr gut geeignet. Präzise Stabilitätskammern erlauben uns verlässliche Stabilitätsprognosen basieren auf akzelerierten Stabilitätsstudien.
Neben einem modernen Equipment erfordert die Probenaufarbeitung insbesondere von halbfesten Formulierungen weiterhin viel Wissen, Erfahrung und Geschick.

FORMULIERUNGSENTWICKLUNG & CHARAKTERISIERUNG

Zur Entwicklung und Labormaßstabs-Herstellung von flüssigen und halbfesten Formulierungen nutzen wir verschiedene Homogenisatoren und Rührer. Unsere wichtigsten Technologien zur physikalischen Formulierungscharakterisierung sind Mikroskopie und Rheologie, die wir an einem Anton Paar MCR102 Hochleistungs-Rheometer durchführen. Eine Sicherheitswägekabine erlaubt uns die Handhabung hochaktiver Substanzen.

Für in vitro Release (IVRT) und in vitro Permeationstest (IVPT) nutzen wir die fortschrittliche Technologie Teledyne Hanson Robotic Diffusion Station (RDS).

BÜROS & KONFERENZRAUM

Unsere hellen und offenen Büros biete eine angenehme und freundliche Atmosphäre. Alle Büros und der Konferenz-/Seminarraum befinden sich direkt neben unseren Laboren.


Warum RaDes

Warum RaDes

Wir schaffen aus Konzepten und Wirkstoffen technisch robuste, regulatorisch überzeugende und patientenfreundliche Produkte, deren Exklusivität bestmöglich geschützt ist.

Zusammen mit unseren Kunden erarbeiten wir individuelle, der jeweiligen Problemstellung angepasste Lösungen, um den besten Wert für die eingesetzten Ressourcen erreichen.

Rationales Formulierungsdesign

Wir verfolgen den Ansatz des „rationalen Designs“, um Formulierungen und analytische Methoden zielgerichtet und robust zu entwickeln und damit Lösungen bereitzustellen, die Risiken und Kosten reduzieren.


Halbfeste Formulierungen sind oft komplex und in ihren kritischen Qualitätsattributen allgemein weniger gut verstanden als z.B. typische feste Arzneiformen. Deshalb werden diese meist noch empirisch, d.h. durch Ausprobieren bekannter Ansätze, entwickelt, bis ein Weg gefunden ist, der zu akzeptablen Ergebnissen führt. Im Gegensatz zu diesem Ansatz von „Qualität durch Ausprobieren“, verfolgen wir ein rationales Design basierend auf einem systematischen Verständnis der Formulierungen hinsichtlich chemischer und physikalischer Stabilität, (Haut)-Penetrationsvermögen und kosmetischer Eigenschaften, welches „Quality by Design“ liefert. Diese Herangehensweise führt erfahrungsgemäß schneller zu einem robusten, marktfähigen Produkt, kann bei Bedarf zielgerichtet modifiziert werden und erlaubt eine gezielte Risiko-Minimierung, sowohl in technischer, regulatorischer und ökonomischer Sicht.

„Creme 2.0“

Cremes sind traditionelle Arzneiformen, deren Potential aber noch nicht ausgeschöpft ist. Wir haben durch systematische Studien tiefere Einsichten in Emulsionssysteme gewonnen, die es uns erlauben, eine Vielzahl von Formulierungsproblemen zu lösen.


Wir bieten Lösungen für Formulierungsherausforderungen wie Solubilisierung, chemische Stabilisierung und Steuerung der Freisetzung und Hautpenetration von Wirkstoffen in Cremes, genauer: viskositätsstabilisierten Emulsionssystemen, an. Für die genannten Herausforderungen gab es in den vergangenen Jahrzehnten viele Versuche, diese mit „Special/Novel Delivery Systems“ zu lösen, die aber nur zu sehr wenigen Marktprodukten führten. Solche partikel-basierten Systeme sind außerdem typischerweise regulatorisch aufwändig, schwerer in robuste Routine-Prozesse zu überführen und mit höheren Investitions- und Herstellungskosten verbunden.

Basierend auf einem grundlegenden Verständnis von Emulsionen hinsichtlich ihrer thermodynamischen Grundlagen, können wir – als „Creme 2.0“ – für viele dieser Herausforderungen gezielt entwickelte Cremes anbieten, die wesentlich schneller, kostengünstiger und risikoärmer zur Marktreife zu bringen sind.

Eine Grundlagenstudie von Mitarbeitern der RaDes GmbH in Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig zur systematischen Optimierung von Konservierungsmittelsystemen in Cremes wurde kürzlich publiziert (https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0939641118308026). Die Publikation einer Arbeit zur gezielten Stabilisierung hydrolyseempfindlicher Wirkstoffe in Cremes ist in Vorbereitung.

Dabei sind wir nicht auf Cremes fixiert, sondern fokussieren uns darauf, jeweils die bestmögliche Lösung für die spezifische Formulierungsherausforderung zu identifizieren. Auch für Hydro- oder Oleogele, Salben, (filmbildende) Lösungen und weitere Formate verfügen wir über reiche Erfahrung.

Produkt-Lifecycle-Analyse

Die Prototypenentwicklung ist nur der Beginn des Lebenszyklus einer Formulierung. Wir berücksichtigen von Anfang an die Einflüsse auf das zukünftige Potential sowie Risiken und Kosten.


Bezogen auf die Gesamtentwicklungskosten eines Medikaments ist die explorative Entwicklung einer Formulierung in der Regel günstig. Allerdings wird mit der Auswahl eines finalen Prototyps eine strategisch und ökonomisch folgenreiche Entscheidung getroffen. Die Summe aus zukünftigen Ausgaben hinsichtlich Investitions-, Betriebs- und Herstellkosten sowie der Aufwand für Freigabeuntersuchungen und regulatorische Betreuung können sich für verschiedene Prototypen um mehrere Millionen Euro unterscheiden. Wir sind in der Lage, solche in die Zukunft projizierten Eigenschaften von Prototypen zu bewerten und basierend auf Risikoanalysen Szenarien zu erstellen, die es unseren Kunden erlauben, zusammen mit uns nachhaltig optimierte Lösungen zu entwickeln.

Anspruchsvolle Analytik und chemische Stabilisierung

In flüssigen und halbfesten Formulierungen sind Wirkstoffe häufig gelöst und können vielfältig reagieren, was oft eine zusätzliche Stabilisierung erfordert. Ebenso stellen das ungünstige Wirkstoff zu Matrix-Verhältnis und die quantitative Extraktion aus der Grundlage häufig Herausforderungen dar, für die wir Lösungen bereithalten.


Wir verfügen über eine führende Expertise zur analytischen Methodenentwicklung und -validierung, insbesondere auch für schwierig zu analysierende halbfeste Produkte (z.B. bei problematischer Extraktion, niedriger Dosis, geringer UV-Aktivität, sowie zur Strukturaufklärung bei komplexen Abbauwegen). Dies verbinden wir mit einer umfangreichen Erfahrung in Bezug auf chemische Stabilisierung (Verminderung von Oxidation, Hydrolyse oder Isomerisierung) und zur Interaktion von Wirk- und Hilfsstoffen mit Packmitteln. Ebenso sind wir in der Lage, Risikobewertungen von sekundären Abbauphänomenen, wie z.B. Reaktionen von bzw. mit Abbauprodukten von Wirk- und Hilfsstoffen zu erstellen. Diese folgen oft einer nicht-linearen, komplexen Kinetik und sind aus der routinemäßigen Betrachtung von Kurzzeitstabilitätsdaten nicht vorhersagbar.


Performance Testing

4. Performance Testing – In vitro & ex vivo Modelle zur Hautpenetration

RaDes hat eine Reihe moderner in vitro und ex vivo Modelle zur systematischen Risikominimierung dermaler Entwicklungsprojekte und für Performance- und Qualitätsuntersuchungen topischer Formulierungen entwickelt. Diese Modelle bieten Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus der Arzneimittel von der Auswahl des Wirkstoffkandidaten und der Formulierung bis hin zu Bioäquivalenztests und Änderungen bei zugelassenen Produkten. Für eine sensitive und selektive Analytik dieser Studien verfügen wir über leistungsstarkes analytisches Equipment.

In vitro release Test (IVRT) mit vertikalen Diffusionszellen

  • Bestimmung der Freisetzungsrate durch Filtermembranen
  • Ranking und Auswahl von Formulierungsprototypen für dermale und transdermale Applikation
  • Evaluierung der Äquivalenz topischer Produkte für generische Zulassungsverfahren gemäß „EMA Draft guideline on quality and equivalence of topical products”
  • Änderungen an zugelassenen Arzneimitteln („Scale-up and post approval changes“ gemäß SUPACC SS)
  • Unterstützung von initialen Assessments bis zu voll validierten Methoden gemäß OECD, FDA oder EMA Richtlinien, einschließlich der analytischen Methodenvalidierung gemäß ICH Richtlinien.
  • Studien mittels “Robotic diffusion system” (RDS) mit Trockenheizblocks und optimierter Rührergeometrie für verbesserte Datenqualität. Parallele Durchführung mit 12 vertikalen Diffusionszellen.
  • Eine Einführung von RaDes zu IVRT mit Beispielen ist als Webinar-Aufzeichnung hier (YouTube) verfügbar.

In vitro Permeationstest (IVPT) mit vertikalen Diffusionszellen

  • Evaluierung des charakteristischen Permeationsprofils eines Wirk- /Inhaltsstoffs (“flux rate”, “amount permeated”) durch menschliche oder tierische Haut)
  • Auswahl von Wirkstoffkandidaten und Formulierungsprototypen zur Risikominimierung des klinischen Programms.
  • Bioäquivalenzstudien für topische Generika gemäß der “EMA Draft guideline on quality and equivalence of topical products”
  • Absorptionsuntersuchungen für die Sicherheitsbewertung von Chemikalien, Pestiziden, etc. gemäß OECD 428
  • In vitro dermal Absorptionsstudien für Kosmetika gemäß der “Scientific Committee on Consumer Safety” (SCCS) Richtlinie
  • Änderungen an zugelassenen Arzneimitteln („Scale-up and post approval changes“ gemäß SUPACC SS)
  • Unterstützung von initialen Assessments bis zu voll validierten Methoden gemäß OECD, FDA oder EMA Richtlinien, einschließlich der analytischen Methodenvalidierung gemäß ICH Richtlinien.
  • Untersuchung der Verteilung von Wirkstoffen zwischen Epidermis und Dermis (heat splitting)
  • Eigene Präparierung der Schweinehaut. Verwendung von frischer Haut auf Nachfrage möglich
  • Optional Nutzung von künstlichen Strat-M® Membranen (nicht-tierischer Ursprung) zum Screening des Permeationspotentials topischer Formulierungen und transdermaler Pflaster
  • Studien mittels “Robotic diffusion system” (RDS) mit Trockenheizblocks und optimierten Rührergeometrien für verbesserte Datenqualität. Parallele Durchführung mit 12 vertikalen Diffussionszellen

Ex vivo Hautpenetrationsmodell (Hamburg Model)

  • Innovatives Hautpenetrationsmodell unter Verwendung viabler Schweinehaut. Exzellente Korrelation mit viabler Humanhaut nachgewiesen.
  • Ermöglicht die Bestimmung genauer Biodistributionsmuster von applizierten Wirkstoffen in der Haut
  • Liefert Penetrationsprofile in verschiedenen Hautschichten. Eine direkte Bestimmung der Wirkstoffkonzentration am Wirkort in der Haut ist möglich
  • Kosteneffizient und ohne ethische Vorbehalte
  • Durchführung in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE). Analytische Methodenentwicklung und Probenaufbereitung und Bioanalytik bei RaDes

Skin PAMPA

  • Screening Tool für das Hautpermeationspotenzial von Wirkstoffen/Formulierungen
  • 96-well plate-Format mit einer porösen, Lipid-imprägnierten Filtermembran, die das Stratum Corneum als Hauptpenetrations-Barriere für dermale Absorption nachbildet
  • Erlaubt Ranking und Auswahl von topischen und transdermalen Formulierungen

Nagelpenetrationsmodell

Der Nagel stellt eine fundamental unterschiedliche Barriere als die Haut dar und erfordert deshalb grundlegend unterschiedliche Formulierungskonzepte und Penetrationsmodelle.

 

  • Intern entwickeltes Modell unter Verwendung menschlicher „Nail Clippings“ zur Bestimmung der in die Nagelplatte eingedrungenen Wirkstoffkonzentration
  • Da die Quellung des Nagels die Penetration von Stoffen erleichtert, bieten wir auch ein Modell zur Charakterisierung des Nagelquell-Potentials von Formulierungen

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema


Dr. Petra Lohmann

Dr. Petra Lohmann, Leiterin der Qualitätssicherung

Seit Januar 2020 leitet Frau Dr. Lohmann die Qualitätssicherung der RaDes GmbH. Sie hat an der Universität Münster sowohl Chemie als auch Pharmazie studiert und in Pharmazeutischer Chemie promoviert. Nach Tätigkeiten in der Analytik und Qualitätskontrolle bei Wyeth Pharma GmbH und Haupt Pharma GmbH, kam sie 2000 zur Hermal GmbH, wo sie für den Bereich R&D die Leitung der Qualitätskontrolle und ab 2005 die Funktion der Sachkundigen Person, sowie von 2013 bis 2016 die Leitung der Qualitätssicherung innehatte. Von 2016 bis 2019 leitete sie die Qualitätssicherung der Bode Chemie GmbH (Hartmann Gruppe), wo sie ein Portfolio von Medizinprodukten, Arzneimitteln, Bioziden und Kosmetika betreute.

Durch diese Tätigkeiten ist sie umfassend vertraut mit den Industrie-relevanten Qualitätsstandards und Regelwerken wie GMP, GCP, GLP, lSO 9001, ISO 13485, ISO 14001, AMG, AMWHV, 21 CFR 210/211, MPG und den Anforderungen der Arzneibücher, sowie mit der Bewertung und Genehmigung von Qualifizierungen und Validierungen, des Qualitätsmoduls von IMPDs und Zulassungsdossiers und der Zertifizierung klinischer Prüfpräparate. Weiterhin verfügt sie über reiche Erfahrung in der Planung und Durchführung interner und externer Audits und der Gestaltung von Verantwortungsabgrenzungen in Transfer- und Kollaborationsprojekten.

Frau Dr. Lohmann ist bei RaDes für den Aufbau und die Pflege eines Qualitätsmanagementsystems, sowie die Qualitätsstandards für Studien unter GxP, verantwortlich. Sie unterstützt die Kundenprojekte mit Strategien und Expertise in Qualitäts- und Compliance-Aspekten. Weiterhin bietet sie Beratung und Expertisen im Qualitätsmanagementbereich an, wie z.B. GMP-Schulungen, Unterstützung bei Behördeninspektionen und Beratung beim Aufbau und der Optimierung von Qualitätsmanagementsystemen.

PETRA LOHMANN


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Impressum

Impressum

Kontaktdetails

RaDes GmbH
Schnackenburgallee 114
D-22525 Hamburg
E-mail: info@rades-development.com

Vertretungsberechtigter: Dr. Michael E. Herbig, Geschäftsführer
Anschrift wie oben.
Register und Registernummer: Registergericht Hamburg, HRB 152151
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE319530136


Publikationen

Publikationen

Liste der Publikationen in Fachzeitschriften


Unsere Werte

Unsere Werte

Beitrag zum Wohlergehen von Patienten

Es ist für uns Antrieb und Motivation, einen Beitrag zur Entwicklung von Medikamenten zu leisten, die helfen, die Lebensqualität von Patienten zu erhöhen und Leiden zu mildern.


Aus vielen Jahren Erfahrung in der pharmazeutischen Entwicklung dermatologischer Arzneimittel wissen wir, dass gute Medikamente einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität von Patienten leisten. Dass wir als Entwickler hier einen Beitrag leisten können, ist ein wichtiger Aspekt unserer täglichen Motivation.

Dermatologische Erkrankungen sind zwar selten lebensbedrohlich (und selten ansteckend), werden aber stark wahrgenommen – sowohl direkt über die Haut als größtes Sinnesorgan des Menschen, als auch indirekt über ihre häufig für andere sichtbare Manifestation, die belastend wirken kann.

Dermatika sind dem Anwender im wörtlichen Sinne „näher“ als die meisten anderen Arzneimittel. Gut entwickelte Produkte können – auch über die in Studien erfasste klinische Wirksamkeit hinaus – wesentlich zum Therapie-Erfolg und zu einer gesteigerten Lebensqualität beitragen. Dazu kann eine bequeme und sichere Handhabung, gute Verträglichkeit unter Berücksichtigung des spezifischen Hautzustandes und eine angenehme Kosmetik beisteuern. Allen voran aber trägt zum Fortschritt bei, anspruchsvolle Formulierungsherausforderungen überhaupt zu lösen und damit vielversprechende Wirkstoffe als Medikament auf dem Markt zu bringen und den Patienten zur Verfügung zu stellen. Dafür engagieren wir uns mit unserem Wissen, unserer Kreativität und Ausdauer.

Permanente Weiterentwicklung

Wir glauben, dass der Wille zur permanenten Weiterentwicklung, sowie die Beharrlichkeit und Entschlossenheit, auch schwierige Probleme erfolgreich zu lösen, wichtige Erfolgsfaktoren sind und leben diese Einstellung.


Halbfeste Arzneiformen sind vielfältig, häufig komplex, und machen einen eher kleinen Anteil an der Summe der entwickelten Arzneimittel aus. Deshalb sind viele dieser Systeme, auch die klassische Creme, allgemein noch weit weniger gut verstanden als z.B. Tabletten oder Kapseln. Damit ist es herausfordernder, sie systematisch, robust und ökonomisch zu entwickeln. Das Team der RaDes GmbH hat in jahrzehntelanger Erfahrung nicht nur viele Formulierungen entwickelt, sondern immer auch in ein besseres wissenschaftlich-technisches Verständnis der Grundlangen der Entwicklung topischer Formulierungen investiert. Dieses Verständnis erlaubt uns ein weitgehend „rationales Design“ von Formulierungen, d.h. ein systematisches, zielgerichtetes Vorgehen, durch das Irrwege und nachträgliche Änderungen minimiert werden können. Auf diesem Weg erhalten wir auch Antworten, warum etwas funktioniert oder nicht, identifizieren Stellschrauben für gezielte Modifikationen und sind in der Lage, auch schwierigste Herausforderungen im Formulierungsdesign und der Analytik zu lösen. Außerdem bildet es das Fundament, das Innovationen ermöglicht. Wir sind außerdem überzeugt, dass ein solch systematisches Verständnis von Formulierungen mittel- und langfristig ein erhebliches ökonomisches Einsparpotential bedeutet, da späteres Troubleshooting vermieden oder deutlich gezielter durchgeführt werden kann.

Aus unserer Erfahrung glauben wir fest daran, dass sich lebendige wissenschaftliche Neugier und beharrliches Bemühen um bessere Lösungen auszahlen. In Kollaborationen mit Universitäten, Lieferanten und Partnerunternehmen und unter Einsatz von moderner Software arbeiten wir weiter daran, dieses Verständnis noch zu vertiefen, um immer bessere Lösungen zu liefern.

Gesellschaftliche Verantwortung

Wir wollen durch verantwortungsvolles, professionelles und faires Handeln einen positiven gesellschaftlichen Beitrag leisten.


Wir haben uns entschlossen, ein Unternehmen zu gründen, weil wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und weil wir es schätzen, im Einklang mit unseren Überzeugungen gestalten zu können.

Inspiriert durch das Leitbild des „ehrbaren hanseatischen Kaufmanns“, sind uns Fairness, Verlässlichkeit und langfristige Orientierung genauso wichtig wie das Bestreben, nachhaltige win-win-Situationen mit unseren Geschäftspartnern zu generieren und gesellschaftliche Verantwortung zu tragen.

Wir wollen Arbeitsplätze schaffen und uns bereitet es Freude, Mitarbeiter weiterzuentwickeln und ihnen die Möglichkeit zu geben, basierend auf ihren individuellen Stärken zu wachsen. Ebenso engagieren wir uns, zum wissenschaftlichen Fortschritt auf unserem Arbeitsgebiet durch Forschung und aktiver Teilnahme am Diskurs beizutragen.


Sascha Gorissen

Sascha Gorissen, Diplom-Ingenieur (FH), Mitgründer und Leiter Projektmanagement

Sascha Gorissen leitet den Laborbetrieb und das Projektmanagement der RaDes GmbH. Zudem verantwortet er den Bereich der bei RaDes implementierten in vitro/ex vivo Modelle zur Freisetzung und perkutanen Absorption. Er absolvierte ein Ingenieurstudium an der Fachhochschule in Gießen mit Studienrichtung Biotechnologie und begann seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der präklinischen Entwicklung der Firma Schwarz Pharma AG in Monheim. Schwerpunkt seiner Arbeit in den Abteilungen Molekularbiologie und ADME lag in der Etablierung und Durchführung von molekularbiologischen und zellbiologischen Methoden. Weiterhin war er für die Entwicklung, Validierung und Durchführung bioanalytischer Methoden im GLP-Bereich verantwortlich.

Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Analytik bei der AMDS GmbH für die Erweiterung des analytischen Methodenspektrums und Organisation des Labors verantwortlich. Zudem etablierte er eine präparative HPLC-Methode zur Aufreinigung chiraler Substanzen. 2009 erfolgte der Wechsel zu Almirall Hermal. Dort war er in der Gruppe Analytik und Qualitätskontrolle zunächst verantwortlich für die Entwicklung und Validierung analytischer Methoden für halbfeste Arzneimittel unter GMP, Implementierung neuer analytischer Technologien wie Massenspektrometrie, Ermittlung von Strukturinformationen unbekannter Abbauprodukte und Qualifizierung computergestützter Systeme. Weiterhin übernahm er die CMC-Leitung verschiedener internationaler Entwicklungsprojekte von Machbarkeit bis zur klinischen Phase III.

Von 2016 bis zur Gründung der RaDes GmbH war er als Gruppenleiter der „Analytik und Qualitätskontrolle Pharmazeutische Entwicklung“ am Standort Reinbek tätig.

SASCHA GORISSEN


Dr. Melanie Köllmer

Dr. Melanie Köllmer, Mitgründerin und Leiterin der Formulierungsentwicklung

Dr. Melanie Köllmer leitet die Formulierungsentwicklung der RaDes GmbH. Sie verfügt über zehn Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen und biomedizinischen Forschung. Ihre Expertise liegt in der Umsetzung von Entwicklungsprojekten angefangen bei der Formulierungsentwicklung im Rahmen von Feasibility-Studien bis hin zur Implementierung in der klinischen Phase und Prozessentwicklung von halbfesten Arzneiformen.

Sie studierte Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg und promovierte auf dem Gebiet Drug Delivery und Tissue Engineering an der University of Illinois at Chicago, USA, im Labor von Prof. Dr. Richard A. Gemeinhart, gefolgt von einem Postdoc-Programm am Illinois Institute of Technology (IIT).im Labor von Prof. Dr. Eric Brey.

Im Anschluss daran war sie als Formulation Scientist bei Almirall Hermal tätig. In enger Zusammenarbeit mit der analytischen Entwicklung sowie Drug Discovery, Intellectual Property und Regulatory Affairs, beschäftigte sie sich umfassend mit dem Design von halbfesten Formulierungen, sowie mit der Evaluierung von neuen topischen Hilfsstoffen und Technologieplattformen. Insbesondere leistete sie entscheidende Beiträge zur erfolgreichen Entwicklung einer hydrophilen Tacrolimus-Creme (Patent WO2019233722).

Sie beschäftigt sich mit rationalem Design, kosmetischer Optimierung und Charakterisierung von halbfesten Formulierungen für „small molecules“ und Probiotika. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Nutzung moderner rheologischer Verfahren zur Optimierung von Stabilität, Herstellprozessen und Anwenderfreundlichkeit.

Melanie Köllmer ist Autorin von bisher neun Publikationen im Bereich Drug Delivery und in vitro Performance Tests in international anerkannten Peer-Review-Fachzeitschriften und hält regelmäßig Vorträge im Bereich Formulierungsentwicklung und Rheologie.

MELANIE KÖLLMER